Hanne Marie in Gustow


Törnbericht

Vom 10.09.2018 – 14.09
.2018 hatten wir die Möglichkeit, mit der Hanne-Marie – einem etwa 20 Meter langen Ketsch getakelten Traditionssegler- auf ‚große‘ Fahrt im Greifswalder Bodden zu gehen. Wir sind eine Gruppe von sechs Jugendlichen und zwei pädagogischen Mitarbeitenden, die zwar wenig praktische Erfahrung, dafür aber umso mehr Enthusiasmus mit an Bord brachten.

Tag 1 (11.09.2018)
Nachdem wir am Vorabend das Schiff bezogen und die nötige Verpflegung für die kommenden drei Tage eingekauft hatten, lernten wir unseren Skipper Sepp und Bootsmann Martin kennen. Nach der Sicherheitseinweisung war es soweit, wir legten ab. Da der Wetterbericht starken Wind voraussagte entschied der Skipper, dass wir uns erst einmal mit dem Bodden vertraut machen würden, um später wieder an der Museumswerft in Greifswald anzulegen. Gesagt getan, die 11 Uhr Brücke in Greifswald passiert und schon waren wir auf dem Bodden. Vom angekündigten Starkwind fehlte jede Spur und daher entschieden wir Kurs auf den Hafen von Lauterbach (Rügen) zu nehmen. Auf dem Weg     gmachten uns Skipper und Bootsmann mit dem Schiff vertraut und unter Anweisung der beiden wurden die ersten Manöver durchgeführt.

Tag 2 (12.09.2018)
Schon beim Frühstück war klar, dass die heute zu segelnde Strecke kürzer sein sollte. Bei moderatem Wind nahmen wir, vorbei an der Insel Vilm, Kurs auf Gager (Rügen). Die Manöver gingen der Crew immer besser von der Hand und die ersten Jugendlichen trauten sich, unter Anleitung, selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. In Gager angekommen nutzen wir den Rest des Tages für eine längere Wanderung durch das Zicker Naturschutzgebiet.

Tag 3 (14.09.2018)
Auf der Rückfahrt nach Greifswald mussten wir wegen anhaltender Flaute den Motor zur Hilfe nehmen. Die sich bei dem einen oder anderen breit machende Langweile wurde unterbrochen durch die Sichtung einer Robbe querab von der Hanne-Marie. Glücklicherweise fühlte sich das Tier nicht gestört und konnte so von allen nacheinander mit dem Fernglas betrachtet werden. Die Brückenöffnungszeit um 15 Uhr in Greifswald verpassten wir, aber auch das tat der Laune keinen Abbruch. Nach der Reinigung des Schiffes machten wir uns auf den Rückweg nach Berlin, wo alle Eltern ihre Kinder weit nach 22 Uhr in Empfang nehmen konnten.

Wir bedanken uns herzlich bei der Crew der Hanne Marie für diese tolle Erfahrung und bei dem Verein Hanne Marie Segeln e.V., dass sie uns diesen Törn möglich gemacht haben. Besonders bedanken wir uns aber bei der Firma data expert gmbh, die die Kosten für diesen Törn jetzt schon zum wiederholten Mal übernommen haben. Für die Jugendlichen ist dies eine einmalige Möglichkeit, sich auszuprobieren und zu sehen, dass sie ein wichtiger Teil der Crew sind, ohne die das Schiff nicht segeln könnte. Diese Erfahrung nehmen die Jugendlichen mit in den Alltag. 

 
                                                                                                                                            

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