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Zur Familienfahrt 2018 trafen sich am 21. Oktober 2018 sieben reiselustige Familien, elf etwas aufgeregte Erwachsene mit zwölf noch etwas mehr aufgeregten Kindern am Bahnhof Lichtenberg, um die nächsten sechs Tage gemeinsam am Stettiner Haff zu verbringen.


Die Gruppe bestand aus Familien, die im Rahmen der ambulanten Hilfen und der elternaktivierenden 5-Tage Wohngruppe „Rückenwind“ mit unserem Träger zusammen arbeiten. Einige besondere Absprachen für die Zugfahrt wurden unter den Familien für eine Familie getroffen, die ein Kind mit einer körperlichen Beeinträchtigung im Rollstuhl hat. 

Die Tatsache, dass die Fahrt in sicheren Strukturen von unserem Kooperationspartner ZERUM (Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung) organisiert und von zwei pädagogischen Fachkräften/Elternberater*innen unseres Trägers begleitet war, war für die Eltern wichtig.

Bei stürmischem Herbstwetter ließen die Familien am Strand Drachen steigen und spielten Wikinger-Schach. Des Weiteren standen eine Kanu-Tour auch mit den ganz Kleinen, selber frischen Fisch Ausnehmen für die ganz Mutigen sowie ein Zoobesuch auf dem Programm. Während der Elternrunden unternahm die Kindergruppe gemeinsame Aktivitäten wie Kooperationsspiele, Bootsausflüge und ein Picasso-Malprojekt. Das Highlight war für einige Familien das selbstorganisierte, gemeinsame Angeln direkt am Haushafen, wann immer Zeit dafür war.

In täglichen Elternrunden brachten die Eltern ihre aktuelle Themen ein, die oft für mehrere Familien nützlich waren. Wichtig war an dieser Stelle stets die Einbeziehung der gesamten Gruppe und der Erfahrungsaustausch. Hier wurde den Eltern deutlich, dass sie mit den erlebten Problemen innerhalb der Familie, vor allem in Kontakt mit den Kindern, nicht alleine sind.

Häufig wurde von den pädagogischen Fachkräften im gemeinsamen Tagesverlauf Rückmeldungen zum eigenen Umgang mit den Kindern und Coaching angefragt. Das Thema der elterlichen Präsenz begleitete uns auf natürliche Weise auf der gesamten Reise.

Abends am Lagerfeuer fand weiterer Austausch über den Erziehungsalltag mit den Kindern statt, der dann wiederum in die Elternrunden einfloss. Am letzten Abend moderierte eine Mutter mit ihrer älteren Tochter das Spiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ für die gesamte Gruppe. Einige Eltern haben nach der Reise die neuen Kontakte gehalten und beschreiben diese als Unterstützung im Alltag mit den Kindern in Berlin.

Die Reise hat den Familien die Möglichkeit geboten, die bereichernde und manchmal herausfordernde Erfahrung eines Familienurlaubs zu machen.

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